Kunstwerke und Highlights

 
 
Was "muss" man bei einem Besuch des Freiburger Münsters gesehen haben? Bei einer Kirche, die reich ist an kulturgeschichtlich und theologisch bedeutenden Werken, fällt eine Auswahl nicht leicht. Folgende Highlights verdienen in jedem Fall besondere Aufmerksamkeit:
 
 
 

Portalhalle

Die Portalhalle im Erdgeschoss des Westturmes illustriert mit ihrem reichen Figurenschmuck die Grundlagen des christlichen Glaubens: die Heilsgeschichte des Alten und Neuen Testaments.
 
 

Westturm

Der Westturm mit seinen harmonischen Proportionen und der durchbrochenen Turmhaube - nach dem Urteil Jacob Burckhardts "der schönste Turm auf Erden".
 
 

Fenster

Das Freiburger Münster besitzt noch viele Fenster aus der Entstehungszeit des Münsters (um 1200 bis Mitte des 16. Jahrhundert). Die ältesten und künstlerisch bedeutendsten Glasmalereien befinden sich im "Wurzel-Jesse-Fenster" im südlichen Querhaus.
 
 

Hochaltar

Der Hochaltar von Hans Baldung Grien, den der Dürer-Schüler 1512 - 1516 für das Freiburger Münster malte, entfaltet auf drei Schauseiten die christliche Heilsgeschichte: das Geheimnis der Menschwerdung Gottes, den Kreuzestod Jesu Christi und die Aufnahme und Krönung Mariens als Repräsentantin der erlösten Menschheit.
 
 

Kapellenkranz

Die Chorkapellen waren für einige wohlhabende Freiburger Familien und Adelige Andachtsräume und Grabstätten. Alle elf Kapellen wurden mit wertvollen Fenstern und kostbaren Altären ausgestattet. 
 
 

Triumphkreuz

Das älteste Kunstwerk des Münsters befindet sich im Triumphbogen des Chorraums über dem Altar: ein um 1200 gearbeitetes monumentales silbernes Kruzifix, das bereits wohl als Triumphkreuz im spätromanischen Chor hing.
 
 

Heiliges Grab

In einer Nische im südlichen Seitenschiff befindet sich hinter einer spitzgiebeligen Architektur eine monumentale Heilig-Grab-Darstellung. Diese um 1330 entstandene figurenreiche Steinplastik zählt zu den frühesten und bedeutendesten Heiliggrabanlagen in Deutschland.
 
 

Lambertusbüste

Das Büstenreliquiar zeigt den Heiligen Lambertus, Bischof von Maastricht (635-705) und einer der Stadtpatrone Freiburgs. Die Übertragung der Reliquie in das Münster erfolgte wahrscheinlich im Jahr 1366. Der Freiburger Goldschmied Peter Sachs fertigte das kostbare Reliquiar 1514. 
 
 

Orgeln

Das Freiburger Münster besitzt mit seinen vier Orgeln eine große Orgelanlage, die überregional und international bekannt und hoch beachtet ist. Unzählige Besucherinnen und Besucher kommen jedes Jahr ins Münster, um den Klang der Orgeln im Raum zu erleben. 
 
 

Glocken

Mit insgesamt 19 Glocken aus verschiedenen Jahrhunderten besitzt das Freiburger Münster ein überaus vielfältiges Geläute. Aus dem Mittelalter ist uns in der Hosanna ein bedeutendes Erbe überkommen. Sie entstand 1258 - wenige Jahre nach dem Tode des letzten staufischen Königs - und ist eine der größten erhaltenen Glocken ihrer Zeit.